Bei winterlichen Bedingungen ging Carina Rothweiler am Sonntag 16.12.2018 in Dornstetten beim Adventslauf über die 6600 km an den Start. Die Strecke befindet sich in der Innenstadt von Dornstetten. Zuerst 3000 Meter bergab, dann die restlichen 3600 bergauf und verlangt von den Läufern eine optimale Einteilung. Carina erreichte bei der U18 in 27.47 Minuten den sehr guten zweiten Rang.

Windiges und regnerisches Wetter bescherte den Läufern der LVD über die 3000 Meter eine matschige und anspruchsvolle Strecke.  Niklas Huber erreichte nach 11:38 Minuten hinter Davide Hailer vom LV Plietzhausen  (11:03) den dritten Rang.  Joycie-Ann Käfer wurde bei der weiblichen U20  in 15:15 Minuten Zweite.

Emanuel Molleker M15 startete in Ulm beim Nachwuchshallensportfest der Mehrkämpfer. Musste er sich Eisold Moritz von der LG Tuttlingen-Fridingen über die 60 Meter Sprintstrecke in 7,76 Sekunden, Hochsprung 1,68 , Weitsprung 6,02 Meter noch geschlagen geben dominierte er aber im Kugelstoßen mit 13,04 Meter die gesamte Konkurrenz. Ein sehr gutes Ergebnis für den ehrgeizigen  Athleten der LVD.

War in den letzten Jahren das Wetter meist regnerisch, windig und das Gelände nass und schlammig, konnten sich die Athleten in diesem Jahr über optimale Herbst-Temperaturen und ein trockenes Wiesen-Feld-Gelände freuen. Die Teilnehmerzahlen wie in den Jahren zuvor steigend. Von der LG Baar/LV Donaueschingen war auch  Niklas Huber, in seinem letzten U18 Jahr, der über die 1200 Meter sich dem hügeligen Wiesen-Feldgelände gestellt hat am Start. Von Anfang an lief er in der führenden Gruppe die aus fünf Läufern bestand mit und konnte sich im Schlussspurt noch auf den 2.Platz in 3:59,20 Minuten hinter den Sieger Joshua Potnaik von der SG Weinstadt (3:54,00 Minuten) platzieren. Carina Rothweiler W15 lief über die gesamte Strecke, im Feld der sehr starken Läuferinnen W14/15, in der Führungsgruppe mit. In 4:54,20 Minuten verteidigte sie ihren ersten Platz bei der W15 vor Melissa Mauch von LAV Stadtwerke Tübingen (5:39,10 Minuten). Der Donaueschinger Alexander Kessler U 20, der durch sein Studium (Biologie-Ingenieurwesen KIT) in Karlsruhe für die LG Karlsruhe startet, stellte sich der Cross-Sprintstrecke über 600 Meter. Im Vorlauf galt es unter die besten Acht zu kommen, was ihm gut gelang. Eine Stunde später im Endlauf ging es dann mit den Männern gemeinsam auf die Strecke. Hinter seinem Vereinskollegen Lorenz Herrmann (1:35,0) kam er in 1:36,1 Minuten ins Ziel und als Sechster in der Gesamtwertung der Männer.

Der erste Lauf der Crosslaufserie startete am Samstag, 24.11.2018, in Unterkirnach. Die Laufstrecke ist eine der schwersten und anspruchsvollsten der gesamten Serie. Auch die LVD – Athleten stellten sich entweder der kurzen Distanz von ca. 1000-1500 Meter oder der Mittelstrecke ca. 2700 Meter je nach Altersklasse. So erreichte Julius Huber bei der M12 den vierten Rang in 6,24 Minuten. Georg Kistenbrüger M13 in 6,35 Minuten den dritten Platz. Auch die Mehrkämpfer und Werfer  nutzten den Wettkampf als Trainingseinheit. Emanuel Molleker erreichte Rang 5. in 6,00 Minuten, Toni Ketterer Rang acht in 6,58 und Ferdinand Gilli Rang neun in 7,03 Minuten. Somit sicherten sich die drei U16 Athleten den dritten Rang in der Mannschaftswertung. Mehrkämpferin Luisa Huber lief die Strecke in 7,13 Minuten und wurde mit Platz drei belohnt. Mittelstreckenläuferin Carina Rothweiler in ihrem ersten Jahr der WU18 lief gute 10,27 Minuten (2700 Meter) und verpasste knapp den dritten Rang. Als einzige Starterin in der W U20 und somit Siegerin über die 2700 Meter Joycie-Ann Käfer die in 11,46 Minuten das Ziel erreichte.

Beim diesjährigen Köln Marathon herrschte im Oktober bereits Karnevalsstimmung. Mehrere zehntausend Begeisterte säumten Kölns Straßen und trugen  die Läuferinnen und Läufer mit ihren Rufen kreuz und quer durch die Stadt.

Mit 27.124 Teilnehmern machte sich ab 8:30 Uhr die Schar auf den Weg.  Zuerst startete der Halbmarathon bei  leichtem Nieselregen. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis das gesamte Starterfeld mit ca.  13.000 Teilnehmern auf der Strecke war.  Um 10:00 Uhr waren dann die Marathonis an der Reihe. Der Regen hatte aufgehört und  die dicht gedrängten Läufer benötigten fast 2 km, um ein wenig Freiraum für das eigene Tempo zu finden. Günstig war der erste Abschnitt entlang des Rheins. Dort zog sich  das Feld doch weit genug auseinander, um im Inneren der Stadt die vielen Richtungswechsel ohne Gefahr bewältigen zu können. Mitten drin war auch unser Vereinsmitglied Fritz Österreich.  Sein erklärtes Ziel war eine Zeit unter 3:30 zu erreichen. Dieses Ziel war hoch gesteckt, weil ihm nur eine Vorbereitungszeit von  5 Wochen zur Verfügung stand.   Nach einer relativ konstanten km –Leistung kam er dann mit 3:23:33 in Ziel und war damit 3 Minuten schneller als der zweite Teilnehmer seiner Altersklasse M 65. Insgesamt hatte die M 65 Gruppe  50 Teilnehmer.  Für ihn war es der krönende Abschluss einer erfolgreichen Wettkampfserie in diesem Jahr. Nach fünf  1. Plätzen beim Triathlon auch noch Platz 1 beim Marathon war dann doch mehr als erwartet.