Marcel WiIlmann war der überragende  Schwarzwälder Nachwuchsathlet bei den Süddeutschen Meisterschaften der Junioren U 23 und der Jugend U 16 in Ingoldstadt. Der 14-jährige Werfer und Mehrkämpfer von der LG Baar / LV Donaueschingen konnte sich nach Bronze im Kugelstoßen mit Silber im Diskuswerfen feiern lassen.  Sina Kaufmann von der LG Baar /LV Donaueschingen hatte im Diskuswerfen mit dem 5. Platz ihr bestes Ergebnis. Über 800 m platzierte sich Carina Rothweiler als dreizehnte in einem großen und  starken Feld.

Nach den Verbandsmeisterschaften in den Einzeldisziplinen und im Mehrkampf bildeten für die U 16 die Süddeutschen Titelkämpfe Abschluss und Höhepunkt der Wettkampfsaison vor den verdienten Sommerferien. Seit den ersten Wettkämpfen im April waren die Leistungsträger aus der Region fast an jedem Wochenende auf Reisen. Wegen eines Landschulaufenthalts hatte Marcel Willmann vor 2 Wochen  auf die badischen Titelkämpfe und mehrere mögliche Medaillen verzichten müssen. Hochmotiviert  trat er dafür die Fahrt nach Ingoldstadt an. Im Kugelstoßen übernahm er im ersten Versuch mit 13,69 m die Führung, die er trotz einer Steigerung seiner persönlichen Bestmarke im folgenden Stoß auf 14,00 m verlor. Mit dieser Weite konnte er in der Endabrechnung den 3. Rang behalten und damit sich erstes Edelmetall mit Bronze um den Hals hängen lassen. Zu Silber fehlten lediglich 29 Zentimeter.  Kurz danach trat er im Diskuswerfen an und legte im ersten Versuch gleich einmal 39,20 m vor. Damit qualifizierte er sich für das Finale der besten Acht. Im letzten Versuch traf er bei aufkommendem Gewitter das Gerät optimal, so dass dieses bis auf 45,42 m segelte. Dies bedeutete für den stets fröhlichen und sympathischen Athleten nicht nur unverhofftes Silber sondern auch eine Steigerung seiner Bestweite um genau 5,43 m. Die Kadernorm für den Landeskader Baden-Württemberg von 40 Meter war neben Silber eine weitere Belohnung.

Carina Rothweiler war in ihrem Zeitendlauf über 800 m die ersten 500 Meter unter den ersten vier Schülerinnen.  Dann  kam sie durch eine Rempelei aus dem Gleichgewicht und musste abreißen lassen. Die drei Zeitläufe waren alle sehr schnell, so dass trotz ihrer guten Zeit von 2:29,00 min „ nur“ Rang 13 für sie blieb.

 

Nicht ganz zufrieden konnte Sina Kaufmann sein. Den  Speer traf sie bei ihrem ersten Einsatz in keinem Versuch richtig und blieb mit 28,95  m als Fünftzehnte unter ihren Möglichkeiten.  Pech hatte sie beim Kugelstoßen, wo sie knapp den achten Rang verpasste. Ihre 10,39 m bedeuteten wohl Bestleistung, für das Finale wären nur 22 cm mehr  nötig gewesen. Etwas besser lief es  mit dem  Diskus. In der Mittagshitze gelang ihr ein Wurf von 29,20  m, was in der Endabrechnung Rang 5 bedeutete. Mit ihrer Bestleistung von über 32 Meter  m hätte sie den Titel gewonnen, da  auch keine der Führenden ihre volle Leistung abrufen konnte.